Entwicklung
Lesefreude wecken: wie Kinder Freude an Geschichten finden
Aktualisiert am 05. Juli 2026 · 6 Min. Lesezeit
Kinder, die Freude an Geschichten haben, lesen später oft leichter und lieber. Doch Lesefreude lässt sich nicht erzwingen – sie entsteht aus Neugier und schönen Erlebnissen rund ums Erzählen. Hier erfährst du, wie du bei deinem Kind die Lust auf Geschichten weckst, auch wenn es (noch) ein Lesemuffel ist.
Lesefreude beginnt vor dem ersten Buchstaben
Lange bevor Kinder selbst lesen, entsteht die Liebe zu Geschichten – beim Vorlesen, beim Zuhören, beim gemeinsamen Anschauen von Bildern. Diese frühen, positiven Erlebnisse legen den Grundstein. Wichtig ist, dass Geschichten mit etwas Schönem verbunden werden: Nähe, Kuscheln, gemeinsame Zeit.
So weckst du die Lust auf Geschichten
Diese Wege wirken – ganz ohne Druck:
- Regelmäßig vorlesen, auch wenn Kinder schon selbst lesen können
- Themen wählen, die das Kind gerade faszinieren
- Hörgeschichten als niederschwelligen Einstieg nutzen
- Selbst mit Freude lesen – Kinder ahmen nach
- Nie zum Lesen zwingen; Neugier schlägt Pflichtgefühl
Über das Hören zur Geschichte
Gerade für Lesemuffel ist das Hören eine wunderbare Brücke: Eine spannende Hörgeschichte weckt die Lust auf mehr, ganz ohne die Hürde des Selbstlesens. Wenn das Kind darin sogar selbst die Hauptrolle spielt, wächst die Begeisterung zusätzlich – und die Geschichte gibt es als Hörbuch und als PDF zum Mitlesen, wenn das Kind so weit ist.
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